
Die osteopathische Philosophie und das von College Sutherland ausgearbeitete und gestaltete osteopathische Konzept
bilden den Leitfaden und sind die Grundpfeiler für die nachfolgend dargestellten Fächer.
Der Absolvent erwirbt Wissen und Kenntnisse über die menschlichen Funktionen.
Er entwickelt Hände, die begreifen, Hände, die die Ursachen der Dysfunktion identifizieren und Hände, die behandeln und
dadurch die natürlichen Funktionen wieder herstellen.
Osteopathische Philosophie, Prinzipien, Konzept, Nomenklatur
Spezifische Anatomie
Präparationskurs.
Makros- und mikroskopischer Bau der parietalen, viszeralen und kranialen Strukturen.
Verbindungen zwischen den verschiedenen Systemen.
Anatomie-Topographie und gegenseitiger Zusammenhang.
Einsicht in die Entstehung von Dysfunktionen und Symptomatologie.
Palpatorische Anatomie
Studium und Kenntnis der palpatorischen Diagnostik.
Dreidimensionale Palpation, Rhytmik. (Qualität und Amplitude).
Palpation von Mobilität und Motilität.
Osteopathische Analyse, manuelle Behandlung, Manipulationen: strukturell, funktionell, kranial, viszeral, fluidisch.
Physiologie
Biochemie, Zellphysiologie, Homöostase, Kommunikationssysteme, Embriologie.
Physiologische Einflüsse von osteopathischen Dysfunktionen.
Organphysiologie, Endokrinologie, Haemodynamik.
Pathologie
Ursachen, Symptome und Komplikationen von Krankheiten, Syndrome.
Klassische Diagnostik und Therapie, Ausschlussdiagnostik.
Osteopathische Sicht und Dysfunktionsmechanismen; Differenzialdiagnostik.
Funktions- und Dysfunktionsmechanismus
Begriff der osteopathischen Dysfunktion, Ursache-Folgeketten.
Myofasziale Achsen, Biomechanik und Faszientherapie.
Organisation der Körperstrukturen; Einflüsse parietaler, viszeraler und kranialer Dysfunktionen bezüglich Anatomie, Physiologie und Homeostase
Neurologie und Neurophysiologie
Makroskopischer und mikroskopischer Aufbau des Nervensystems.
Zusammenhang und Funktion verschiedener Nervensysteme.
Besprechung von Hirnnerven und peripheren Nerven.
Neurologische Untersuchung.
Praxis
Testmethoden, Untersuchung und Diagnostik.
Parietale Techniken (Weichteile, myotensiv, strukturell).
Viszerale Techniken (Normalisation, Mobilität).
Kraniale Techniken (PRM, RTM, Fluida, Osteogene).
Psychologie
Relation-Patient-Therapeut, Kommunikation, Begleitung.
Körpersprache, Charakterstrukturen, Psychosomatik.
Psychologie in Relation zur Dysfunktion des parietalen, viszeralen und kranialen Systems. Somato-emotionale Funktionen.

